Scientists in action
Das was du liebst, braucht nur 3 Minuten!
Damit will ich nicht sagen, dass man nur drei Minuten pro Tag verwenden sollte, um seinen liebsten Dingen nachzugehen. Ich rede von Famelab - Wissenschaft in drei Minuten. Dort versuchen junge Wissenschaftler, die gerade ihre ersten Schritte in dem großen Teich der Naturwissenschaften gewagt haben, das zu erklären, was sie machen. Allein das Zuschauen ist großartig. Nirgends lernt man in kürzester Zeit so viele interessante Themengebiete kennen. Nirgends sieht man die Augen von den verschiedensten Wissenschaftlern so leuchten, wenn Sie durch die Stoppuhr gezwungen werden richtig kreativ zu werden.
Nach den Vorträgen im letzten Jahr sagte meine Freundin zu mir:
Das ist das erste Mal, dass ich eigentlich verstanden habe, was du machst.Sich auf drei Minuten zu beschränken ist hart, doch lässt man dort garantiert überflüssiges Geschwafel weg und konzentriert sich nur auf die stärksten Bilder. Ich gehe sogar so weit zu sagen:
Wer sein Thema nicht in 3 Minuten erklären kann, hat das Thema nicht vollkommen verstanden!In diesem Jahr habe ich es geschafft
und in Hamburg den zweiten Platz belegt. Dabei kam mir natürlich zu Gute, dass der Weltuntergang 2012 leider ausfällt.
Dieser Vortrag hat recht gut überzeugt, dass ich die Chance bekam, in der regionalen Finalrunde einen weiteren neuen Vortrag zu halten. Nun hieß es aber kreativ werden. Ich hatte meine Bachelorarbeit erklärt und wollte noch ein weiteres sehr interessantes Thema mit anschneiden. Durch Zufall tauchte folgendes in meiner Twitter-Timeline auf:
Das musste ich natürlich gleich einbauen! Aber seht selbst:
Dieses Wochenende wurde dann für alle Deutschlandfinalisten eine Masterclass veranstaltet. Dort haben wir einiges über Präsentationen und Kommunikation mit den Medien gelernt. Dazu hat der British Council, der britische Kulturexporteur, in seine Berliner Dependenz geladen. Als Referenten gaben sich Katja Ridderbusch und Malcolm Love die Ehre. Dabei hat Malcolm Love als Experte den Präsentationsteil übernommen. Es war schön zu sehen, wie er darin aufging uns jungen Wissenschaftskommunikatoren einige Kniffe des Handwerks mit persönlichen Geschichten von seinem Onkel aus Irland zu illustrieren. Katja Ridderbusch übernahm als medienerfahrene internationale Coach das Interview und Medientraining. Der British Council hat dazu extra ein Kamerateam engagiert, sodass wir uns tatsächlich Aufnahmen von unseren Interviews analysieren konnten. Zum Abschluss war sie noch so nett, mir ein paar Tipps zum Schreiben zu geben, die ich hier liebend gerne testen werde.
Vielleicht schaffen es ja ein paar Leute zum Finale nach Bielefeld. Wer sich noch nicht ganz sicher ist kann ja mal bei meinen Videos aus dem letzten Jahr vorbeischauen.
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christiane keilig on :
toller post! Besser kann man es nicht sagen.
Darf ich das auf unserer FB page verlinken? Das waere toll.
Alles Gute!
Christiane